Mentoring

Mentoring

Karriereorientierung für Frauen – 
Mentoring für TU Absolventinnen

Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Zulassung von Frauen zum ordentlichen Studium an der TU Wien“ startet die Technische Universität ein Mentoring Programm für Frauen.

Programmablauf

Sowohl Mentees als auch Mentor_innen werden vor Beginn der gemeinsamen Arbeit innerhalb einer Einführungsveranstaltung auf das Mentoring vorbereitet. Sollten während der Programmlaufzeit Fragen auftauchen, kann jederzeit die Projektleiterin der TU Wien, Helga Gartner um Unterstützung angefragt werden.

Sie sind seit kurzem Absolventin oder im letzten Studienjahr?
Sie haben sich schon einmal eine dieser Fragen gestellt:

  • Ist ein Doktorat das Richtige für mich oder soll ich doch lieber in die Wirtschaft wechseln?
  • Was erwartet mich bei einem Bewerbungsprozess und beim Einstieg in ein Unternehmen und wie kann ich mich auf diese Phase vorbereiten?
  • Oder soll ich vielleicht ein eigenes Unternehmen gründen? Was kommt dann auf mich zu?
  • Welche Weichen kann ich schon jetzt – vor Abschluss meines Studiums – für meine Karriere stellen?

Dann ist Mentoring vielleicht das Richtige für Sie.

Zielgruppe Mentees – Wer kann teilnehmen?

  • Masterstudentinnen der TU Wien im letzten Studienjahr, die sich orientieren wollen, was sie nach dem Abschluss beruflich machen möchten (voraussichtlich letztes oder vorletztes Semester).
  • Absolventinnen, die noch auf Jobsuche sind (Studienabschluss längstens vor 1 Jahr) mit Bereitschaft zur aktiven Beteiligung an den Programmbausteinen
  • Die Plätze sind limitiert und werden nach Fakultätszugehörigkeit, Betroffenheit von struktureller Benachteiligung am Arbeitsmarkt, in den Videoantworten dargelegter Motivation und Studienfortschritt vergeben.
  • Die Bewerbungsfrist für Mentees ist vorbei!

Potentialanalyse

Alle Mentees können auf Wunsch beim TU Career Center eine Potentialanalyse (CAP-Tain Computertest) mit anschließendem Feedbackgespräch durchführen. Dies dient als Basis für weitere (Karriere-)Entscheidungen und der eigenen Einschätzung ihrer Potentiale und Fähigkeiten. Die Auswertung ist auch eine gute Basis für die Gespräche mit den Mentor_innen.

Workshops oder Seminare

  • Netzwerken 14. 6. 2019: 14 – 18 Uhr
  • Souverän als Frau in der Technik (Ulli Feichtinger) 4.10. oder 12.10. 2019: 9 – 17 Uhr
  • Dissertation Ja oder Nein? – Workshop zur Entscheidungsfindung 30.11.2019: 9 – 13 Uhr
  • Workshop zu Vereinbarkeitsmodellen (mit Mentor_innen) 25.1.2019: 9 – 13 Uhr
  • Unconscious Bias im Recruiting (mit Mentor_innen) 21.3.2019: 9 – 13 Uhr
  • Unternehmensgründung/start up tba
  • Gehaltsverhandlung für Berufseinsteigerinnen und Social Media im Bewerbungsprozess (TU Career Center) tba

Alle Mentees können an dem Seminar und Workshopangebot je nach verfügbarem Platzangebot teilnehmen. Es sind mindestens 2 Kursbesuche verpflichtend.

Besondere Berücksichtigung im Mentoring Programm fanden Studentinnen, die von strukturellen Benachteiligungen am Arbeitsmarkt betroffen sind.

  • Studentinnen mit Behinderung brauchen Arbeitsplätze, die ihren Bedürfnissen auch baulich oder technologisch entgegenkommen.
  • Studentinnen mit Migrationshintergrund, Studentinnen of Color und Studentinnen, die Symbole religiöser Minderheiten tragen, sind auch in der Jobsuche nachweislich von Rassismus betroffen und werden beispielsweise seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen.
  • Studentinnen, deren Eltern keine Matura oder Hochschulausbildung haben, fehlt oftmals ein Netzwerk oder ein implizites Wissen über akademische Berufe, das ihnen den Berufseinstieg erleichtert.
  • Studentinnen, die keine oder nur wenig finanzielle Unterstützung durch ihr Umfeld bekommen können, haben hohen Druck, nach dem Studium schnell einen Job annehmen zu müssen und haben ein höheres Risiko, Arbeitgeber_innen ausgeliefert zu sein, die Arbeitnehmer_innenrechte umgehen oder Arbeit unangemessen bezahlen.
  • Studentinnen mit psychischen Einschränkungen sind auf ein diskriminierugnsfreies Umfeld und Flexibilität ihrer Arbeitgeber_innen angewiesen.
  • Studentinnen, deren erste Sprache nicht Deutsch ist, haben eine sehr viel kleinere Auswahl an möglichen Berufen und Arbeitsplätzen.
  • Studentinnen mit Kind(ern), insbesodere natürlich Alleinerzieherinnen, sind auf größerer Flexibilität der Arbeitgeber_innen angewiesen, um ihren Betreuungspflichten nachkommen zu können.
  • LBTAIQ Studentinnen brauchen Arbeitsplätze, an denen nicht-normative Begehrensformen und/oder Geschlechterrollen akzeptiert sind.

Zielgruppe Mentor_innen – Wen möchten wir für dieses Programm gewinnen

Alumnae und Alumni technischer Ausbildungen und Führungskräfte in techniknahen Betrieben, die schon mehrere Jahre Berufserfahrung aufweisen können.

Sie haben idealerweise Ihren eigenen Berufseinstieg und ihre ersten Jahre im Beruf mit allen Höhen und Tiefen noch nicht vergessen und haben Interesse, junge TU Absolventinnen zu unterstützen und als Reflexionspartner_in zur Verfügung zu stehen.

Zeitaufwand Mentor_in

  • Einstimmungstermine für Mentor_innen: im Schulungsraum Karlsplatz 13 AE0219. Welcome Paket mit allen Unterlagen zum Mentoring wie Vereinbarung, Leitfaden, FAQs.
  • kick-off Termin: 3. Juni ab ~18 Uhr davor ab 17:30 Verleihung des VERBUND Frauenstipendiums
  • 5- 7 Treffen mit der Mentee
  • Abschlustermin: 5. Juni 2020 nachmittags im TUtheSky

Zeitplan

Am 3. Juni 2019 startet das Programm ganz offiziell mit einem gemeinsamen Kick Off, wo die Mentor_innen ihre Mentees kennen lernen. Dafür gibt es zeitnahe eine gesonderte Einladung. Das Programm läuft für 12 Monate mit 5 bis 7 Treffen der Mentor_innen und Mentees sowie für Mentees zusätzlich der Teilnahme an der Potentialanalyse und den angebotenen Seminaren und Workshops.

Vertraulichkeit

Alle Informationen, die Mentees und Mentor_innen austauschen, sind streng vertraulich zu behandeln! Der geschützte Rahmen dieser Beziehung ist die Basis für einen vertrauensvollen Austausch.

Kontakt

TU Wien E068
Personalentwicklung
Projektleiterin: Mag. Dr. Helga Gartner
T: +43-1-58801-410865
helga.gartner@tuwien.ac.at